Die ersten Wochen – noch klein, vorsichtig und immer in der Nähe ihrer Geschwister.
Gemeinsam mit Higgins
Auf der Suche nach ihrem Platz
History kam gemeinsam mit ihrem Bruder Higgins in ihr neues Zuhause. Sie war ungeheuer schüchtern und wusste lange nicht, wo ihr Platz in der Familie war.
Auch weil ihr Bruder seine pubertären Allüren an ihr ausließ, brauchte sie Zeit, um sich an die neue Umgebung, die Geräusche und die Gerüche zu gewöhnen.
Erst beobachten, dann vielleicht vertrauen.
Veränderungen waren verdächtig
Die Welt musste verlässlich bleiben
Die Türklingel war doof, fremde Leute waren doof und der Staubsauger war noch viel mehr doof. Jede Veränderung ihres Tagesablaufs war kaum hinnehmbar.
History beobachtete erst lange, bevor sie einen neuen Schritt wagte. Nähe ließ sich bei ihr nicht erzwingen – erst musste Vertrauen erwachsen.
Jeder weiß: Vertrauen muss man sich verdienen, erst recht das einer echten Katze
Die Couch wurde zu ihrem sicheren Ort.
Langsame Annäherung
Die richtige Seite der Couch
Irgendwann kam sie auf die Couch und ließ sich plötzlich kraulen und kämmen – zunächst allerdings nur, wenn ihr Mensch mit dem Kopf in Richtung Fernseher lag.
Andersherum war es nicht richtig. Wenn etwas nicht stimmte, kam sie nicht. Weitere sechs Monate vergingen, ehe auch die andere Seite erlaubt war.
Ein Leben aus vertrauten, stillen Augenblicken.
Wenn der Alltag endlich still wurde
Decke, Kraulen und Köppibumms
Wenn Einkäufe, Essen und Alltagskram erledigt waren und der letzte Kaffee auf dem Tisch stand, leuchteten ihre erwartungsvollen Augen.
Nun fehlte nur noch die graue, weiche Decke; dann konnten die nächsten Stunden mit Kuscheln, Kraulen, Felldurchwuscheln und Köppibumms verbracht werden. Mehr brauchte sie nicht.
Nach vielen Jahren geduldiger Annäherung wurden daraus herrlich lahme, wunderbar eintönige und unaufgeregte gemeinsame Jahre.
Die schönsten Augenblicke waren die stillen.
Lebenslinie
Vierzehn gemeinsame Jahre
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Geburt
History kommt gemeinsam mit ihrem Bruder Higgins zur Welt.
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Langsame Annäherung
Sie lernt in ihrem eigenen Tempo, ihrer neuen Familie und der Couch zu vertrauen.
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Die vertrauten Abendrituale
Eine weiche Decke, Kraulen, Felldurchwuscheln und Köppibumms werden zum festen Bestandteil des Tages.
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Eine letzte Stunde zusammen
History schenkt ihren Menschen noch einen letzten stillen Augenblick auf der Couch.
Eine letzte Stunde auf der Couch
Ihre letzte Kraft galt der Nähe
Ihre erste und letzte Erkrankung kam plötzlich und nahm ihr innerhalb weniger Tage die Freude am Leben. Nach der Rückkehr aus der Notfallpraxis wollte sie sich zurückziehen und nicht mehr fressen.
Doch als ihre Menschen bei ihr saßen, lief History geraden Wegs ins Wohnzimmer – für ein paar letzte gemeinsame Momente auf der Couch.
Sie gab ihre letzte Kraft für eine letzte Stunde Nähe her, bevor der gemeinsame Weg zum Tierarzt führte.
Danke für die letzte gemeinsame Stunde, Mäuschen.